Herrmann, Elisabeth: Versunkene Gräber

Ein wunderbarer Krimi, dessen Hintergründe bis in die Zeit des 2. Weltkriegs reichen. Er spielt in Berlin und in Polen. Der Anwalt Joachim Fernau – in seinem 4. Fall – erfährt, dass sein Freund Jacek in Polen wegen Mordverdachts im … Weiterlesen

Petrowskaja, Katja: Vielleicht Esther

Geschichten. Sehr gutes Buch. Es sind autobiografische Geschichten, die um Identität (jüdische, russische, polnische) und um Familienmitglieder kreisen. Oder anders formuliert: Die Suche nach den Geschichten. Sie hat eine wundervolle poetische Sprache. Berlin, Warschau, Moskau, Kiew, Mauthausen, Ausschwitz. Sie füllt … Weiterlesen

Olafsdottir, Audur Ava: Weiß ich, wann es Liebe ist?

(Ü: Angelika Gundlach) Ein weiteres Märchen für Erwachsene, diesmal ist die Hauptperson ein 22-jährigter Mann, Arnljótur, der nicht so richtig weiß, was er will und vom Tod seiner Mutter traumatisiert ist. Fürs Erste wird er ins Ausland gehen, irgendwohin in … Weiterlesen

Dahl, Arne: Neid

Thriller. (Ü aus dem Schwedischen: Kerstin Schöps). Band 3 der Opcop-Gruppe. Mir ist die alte Serie (mit dem A-Team, die jetzige Serie ist ja daraus entstanden) immer noch lieber. Es war trotzdem ein gutes Buch, sehr spannend. Es gibt wieder … Weiterlesen

Maier, Anja: Lassen Sie mich durch, ich bin Mutter: Von Edel-Eltern und ihren Bestimmerkindern.

Hat mir überwiegend gut gefallen. Manchmal gibt es ein bisschen viel Latte-macchiato-Mütter (ich meine damit, manches wiederholt sich). Es sind autobiografische Geschichten und dazwischen gibt es einige Interviews, in denen sie die Befragten einfach reden lässt (und zwar heftig teilweise). … Weiterlesen

Buchholz, Simone: Bullenpeitsche

Kriminalroman. Gut wie immer (siehe meine anderen Buchholz-Kritiken). Zwei ermordete Polizisten am Anfang, mafiöse Strukturen, mal wieder der Albaner und ständig schlechtes Wetter im Sommer. Leider habe ich das Buch schon vor einer Weile gelesen und die Kritik nicht sofort … Weiterlesen

Geipel, Ines: Seelenriss. Depression und Leistungsdruck

Ein beeindruckendes Buch. Ein phasenweise kaum auszuhaltendes Buch (das liegt an einigen Geschichten, die erzählt werden, gewalttätige Übergriffe, ganz furchtbar). Frau Geipel erzählt Biografien über Jahrzehnte, führt Gespräche, vom Fußballspieler über Dopinggeschädigte (ist auch teilweise ihre eigene Geschichte), Kriegskinder, bis … Weiterlesen

Geipel, Ines: Generation Mauer. Ein Porträt

Klasse Buch. Autobiografische und biografische Geschichten einiger Menschen, die in den 60-iger Jahren in der DDR geboren wurden. Frau Geipel ist im Sommer 1989 geflohen und immer noch froh, dass sie es gewagt hat, obwohl kurz danach die Mauer fiel. … Weiterlesen