Rankin, Ian: Schlafende Hunde

(Aus dem Englischen von Conny Lösch.) Kriminalroman. (Ich glaube, es ist Band 19 mit John Rebus.) Ich liebe Rebus. Das ist einfach so und wird sich wohl auch nicht mehr ändern. Ich bin sehr froh: Rebus ist zurück im aktiven Polizeidienst, allerdings wurde er degradiert und muss nun unter Siobhan Clarke arbeiten. Die beiden versuchen einen Unfall aufzuklären. Dann kommt Malcom Fox ins Spiel. Er soll herausfinden, ob vor 30 Jahren die Ermittlungen zu einem Mordfall manipuliert wurden. Er holt sich Rebus zu Hilfe, weil der damals (ich glaube an seinem ersten Fall) ermittelt hatte. Die anderen Kollegen waren eine verschworene Gemeinschaft und Rebus will die Wahrheit wissen, gleichzeitig aber die Kollegen nicht reinreiten, zumindest wenn sie unschuldig waren, was er natürlich nicht weiß. Er trinkt mehr Bier und weniger Whisky, Fox trinkt immer noch nichts und ist genauso überkorrekt wie in den anderen Bänden. Allerdings ist er diesmal wirklich auf Rebus angewiesen, weil er demnächst in den richtigen Polizeidienst zurückkehren will (oder soll). Eine sehr verwickelte Geschichte, wie mal wieder alles mit allem oder jeder mit jedem zusammenhängt. Es passiert natürlich viel mehr, als ich jetzt erzähle. Mir hat das Buch sehr gut gefallen.
Manhattan, Goldmann 2014, gebunden, 462 Seiten, € 19,99

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