Maier, Anja: Lassen Sie mich durch, ich bin Mutter: Von Edel-Eltern und ihren Bestimmerkindern.

Hat mir überwiegend gut gefallen. Manchmal gibt es ein bisschen viel Latte-macchiato-Mütter (ich meine damit, manches wiederholt sich). Es sind autobiografische Geschichten und dazwischen gibt es einige Interviews, in denen sie die Befragten einfach reden lässt (und zwar heftig teilweise). Frau Maier hat Humor und fragt sich gelegentlich, ob sie nicht einfach neidisch ist (und manchmal ist sie es). Sie ist für dieses Buch drei Monate in den Prenzlauer Berg zurückgezogen (dort hat sie früher gewohnt, zu DDR-Zeiten und auch noch danach). Natürlich ist es manchmal übertrieben, manchmal aber auch nicht. Außerdem schreibt sie witzig. Ich bin häufig genug im Prenzlauer Berg, um zu verstehen, wie sie auf manche Artikel kam.
Bastei Lübbe 2011, TB, gelesen 04/14


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