Buchholz, Simone: Eisnattern

4. Fall von Staatsanwältin Chastity. Es ist ein paar Tage vor Weihnachten, womit Chas sowieso nicht umgehen kann und dann hat sie auch noch Urlaub (so etwas wie Zwangsurlaub, weil die Frau aus dem Personalbüro darauf besteht und Chastitys Seelenlage unbegreiflich findet), und als Krönung kommt ihre verlorene Mutter unangekündigt zu Besuch. Chas findet erst einen verprügelten Obdachlosen, dann noch einen. Für die Polizei ist das nicht die wichtigste Ermittlung. Chas geht mit Faller spazieren, auch um ihrer Mutter aus dem Weg zu gehen. Er ist so etwas wie ein Kontaktbulle für die Kneipen und Restaurants des Viertels geworden. Dann verschwindet ein Teenagerpärchen (der Junge aus gehobenem Elternhaus, das Mädchen aus dem Sozialhilfemilieu). Noch mehr verprügelte Obdachlose werden gefunden, einer stirbt. Das Ende ist versöhnlich, auch in Chastitys Privatleben ist die Ruhe wieder eingekehrt.
Droemer TB 2012, gelesen 03/14.


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